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Ausgabe 3/2018

NABU Brandenburg - Sind Brandenburgs Gewässer noch zu retten?

NABU lädt zum Naturschutztag 2018 ein

Brandenburg ist mit ca. 33.000 Kilometern Fließgewässer und 3.000 Seen eines der gewässerreichsten Bundesländer Deutschlands – zugleich aber auch eines der niederschlagärmsten. Brandenburgs Gewässer sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt: Neben Stoffeinträgen aus Landwirtschaft, Haushalten und Braunkohleabbau spielt auch der Fischbesatz eine große Rolle für den ökologischen Zustand. Der Ausbau der Oder steht derzeit wieder zur Debatte.

Leider wurde im vergangenen Jahr bei der Novellierung des Landeswassergesetzes verpasst, Gewässerrandstreifen als Pufferzonen vor Schadstoffeinträgen verpflichtend einzuführen. Der jährliche Badeseenreport bescheinigt brandenburgischen Gewässern zwar einen guten Zustand, aber wie sieht es mit den ökologischen Parametern aus? Können die Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), ein „guter Zustand“ für alle Oberflächengewässer und das Grundwasser, bis 2027 in Brandenburg erreicht werden?
Der NABU Brandenburg möchte auf seiner diesjährigen Fachtagung am 15. September einige der vielen Fragen des Gewässerschutzes aufgreifen und mit Fachleuten und Naturschutzpraktikern diskutieren.

Programm

10.00 Uhr  Begrüßung (Friedhelm Schmitz-Jersch, Vorsitzender NABU Brandenburg)
10.10 Uhr  Grußwort Kurt Augustin, Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, angefragt)
10.20 Uhr  Brandenburg und seine Gewässer – Wo stehen wir? (Dr. Eberhard Rohde, NABU Brandenburg)
10.50 Uhr Welche Gefahren drohen Klarwasserseen durch Fischbesatz? (Silke Oldorff, NABU Gransee, angefragt)
11.20 Uhr Armleuchteralgen – die sensibelsten Indikatoren des Gewässerzustandes (Dr. Rüdiger Mauersberger, FV Naturpark Uckermärkische Seen)
12.00 Uhr  Mittagspause
13.00 Uhr  Die ökologische Bedeutung von Gewässerrandstreifen (Dr. Christian Böhm, BTU Cottbus)
13.30 Uhr Wodurch werden unsere Gewässer belastet? (Ralf Schmidt, Umweltbundesamt, angefragt)
14.00 Uhr Brandenburg und die WRRL – Chancen und Möglichkeiten für Brandenburg (Michael Bender, Grüne Liga, angefragt)
14.30 Uhr Kaffeepause
14.45 Uhr Das Weltbankprojekt in Polen zum Hochwasserschutz an Oder und Weichsel und seine ökologischen Auswirkungen (Sascha Maier, BUND, angefragt)
15.15 Uhr  Gewässerrenaturierung am Beispiel des Hohen Fläming (Steffen Bohl, Naturpark Hoher Fläming)
15.45 Uhr  Abschlussdiskussion

NABU Naturschutztag Gewässer, 15.September 2018, 10 bis 16 Uhr, Haus der Natur, Lindenstraße 34, 14467 Potsdam, keine Tagungsgebühr, Mittagsimbiss möglich
Info und Anmeldung unter www.brandenburg.nabu.de

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