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Liebe Leserinnen und Leser

seit mehr als 30 Jahren informiert Sie das naturmagazin über die Natur in der Region Berlin/Brandenburg. Wir möchten Sie aber nicht nur informieren - vor allem möchten wir Sie dazu animieren, die Natur selber zu erkunden. Sehr freuen würden wir uns auch über ihr Feedback - nutzen Sie doch einfach mal die Kommentarfunktion am Ende eines jeden Artikels und sagen Sie uns und anderen Leserinnen und Lesern Ihre Meinung.

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Editorial

Liebe Naturfreunde, vor anderthalb Jahren haben die Krefelder Insektenforscher ihr Ergebnis aus 30 Jahren Forschungstätigkeit öffentlich gemacht. Sie weisen nach, dass bis zu 80 Prozent der Insekten in den Untersuchungsgebieten verschwunden sind. Es ist bemerkenswert, wie stark das Artensterben seitdem in der Öffentlichkeit Beachtung findet.


Gemeinsam mit anderen Verbänden, hat unser bayrischer Partnerverband das Volksbegehren Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern „Rettet die Bienen!“ gestartet. Dabei stehen die Bienen stellvertretend für Tausende bedrohte Arten. Das Volksbegehren war geradezu atemberaubend erfolgreich. Innerhalb der Frist von zwei Wochen haben sich über 1,7 Millionen Bürger auf den Rathäusern in die Unterschriftenlisten eingetragen. Auch wir Brandenburger Naturschutzverbände haben die Volksinitiative „Artenvielfalt retten - Zukunft sichern!“ gestartet. In keinem anderen Bundesland hat der Naturschutz einen derart geringen Stellenwert wie in Brandenburg. Wo die Landespolitik versagt, müssen die Bürger tätig werden. Die Volksinitiative enthält einen Gesetzentwurf, der den Pestizideinsatz – ein wichtiger Grund für das Insektensterben – deutlich einschränkt. Wesentlich mehr Fördermittel für die Naturschutzleistungen der Landwirte sollen bereitgestellt werden. Auch der Landesbauernverband beklagt, dass Brandenburg als einziges Bundesland über kein Förderprogramm für die Förderung der biologischen Vielfalt auf dem Acker verfügt.
Mit der Volksinitiative wollen wir die Rahmenbedingungen zugunsten der Artenvielfalt ändern, für die die Landespolitik verantwortlich ist. Es kommt jetzt darauf an, dass in den nächsten Monaten möglichst viele Brandenburgerinnen und Brandenburger unsere Volksinitiative unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen
Friedhelm Schmitz-Jersch
NABU-Landesvorsitzender

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