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Ausgabe 1/2019

Raus mit euch!

Ranger laden in diesem Jahr zu 30 ErlebnisTouren

Brandenburgs Ranger hüten einen ganz besonderen Schatz: die 15 Großschutzgebiete des Landes. Durch ihren täglichen Einsatz für den Schutz der Natur kennen sie die glasklaren Seen, die lebendigen Flüsse und Moore, die ausgedehnten Auenlandschaften oder malerischen Buchenwälder wie ihre Westentasche. Es lohnt sich also, sich den Naturwächtern anzuschließen, wenn sie zum elften Mal zu ihren Ranger-ErlebnisTouren einladen und besonders tiefe Einblicke in die schönsten und wertvollsten Landschaften Brandenburgs geben. Von April bis Oktober geht es mit dem Rad, zu Fuß, im Kanu, am Tage und in der Nacht auf 30 ausgedehnte Streifzüge durch die Großschutzgebiete.

Die Großtrappen starten die Saison im April. Erleben Sie das imposante Tanzspektakel der streng geschützten Schwergewichte im Naturpark Hoher Fläming. Die Hähne beeindrucken die Damenwelt mit pompösem Imponiergehabe und wenden tanzend ihr Gefieder. Aus einiger Entfernung sie dabei aus wie große weiße Schneebälle.
Wer Ruhe und Erholung sucht, findet sie auf einer ausgedehnten Wanderung über die Sanddüne bei Jüterbog. Neben Wiedehopf, Steinschmätzer und Heidelerche kann man mit etwas Glück auch den seltenen Sandohrwurm beobachten oder eine Wolfsspur entdecken.
Entlang von Havel und Elbe führt der Weg ins Europäische Storchendorf Rühstädt im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg. Mit mehr als 30 Brutpaaren ist dies Deutschlands größte Weißstorchenkolonie. Auf dem Balkon eines alten Speichers schaut man Adebar direkt ins Nest und beobachtet die Aufzucht seiner Jungen. Begrüßungsgeklapper inklusive. Wussten Sie, dass die Nester ein Gewicht von mehr als einer Tonne erreichen können? Auch ein Durchmesser von über zwei Metern ist keine Seltenheit.
Einen fantastischen Blick über Deutschlands einzigen Auen-Nationalpark erhalten Besucher des Unteren Odertals. An der Seite erfahrener Ranger gewährt Ihnen sicher auch der Wachtelkönig eine Audienz. Oder wandern Sie in wasserfesten Stiefeln in die erste Reihe des Frühlingskonzerts von Rotbauchunke und Moorfrosch. Für Nervenkitzel sorgen die Touren bei Nacht: Gänsehaut ist garantiert, wenn bei Vollmond der eindrucksvolle Brunftruf der Rothirsche ertönt.
Im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land können Sie sich auf die Spuren des versunkenen Dorfes im Wummsee begeben. Bei absoluter Stille sei die Glocke des Kirchturms noch heute zu hören, heißt es. Ob die trompetenden Kraniche im Oktober allerdings eine Konzertpause für die Tourteilnehmer einlegen, bleibt abzuwarten. Übrigens: Das Naturschutzgebiet Wumm- und Twernsee blickt bereits auf eine 50jährige Geschichte zurück. Entsprechend sichtbar sind die langfristigen Erfolge der Wiedervernässung.

Die Broschüre mit allen Ranger-ErlebnisTouren sowie weitere Angebote finden sich unter www.naturwacht.de.

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