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Liebe Leserinnen und Leser

seit mehr als 30 Jahren informiert Sie das naturmagazin über die Natur in der Region Berlin/Brandenburg. Wir möchten Sie aber nicht nur informieren - vor allem möchten wir Sie dazu animieren, die Natur selber zu erkunden. Sehr freuen würden wir uns auch über ihr Feedback - nutzen Sie doch einfach mal die Kommentarfunktion am Ende eines jeden Artikels und sagen Sie uns und anderen Leserinnen und Lesern Ihre Meinung.

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Ausgabe 1/2019

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, am 1. August 2018 war Welterschöpfungstag. Das bedeutet, wir haben bis zu diesem Tag bereits alle Naturleistungen in Anspruch genommen, die uns das Ökosystem Erde für 2018 nachhaltig bereitstellen konnte. Deutschland hatte seine Natur-Ressourcen für 2018 sogar schon am 2. Mai aufgebraucht. Man könnte also sagen, vom 2. Mai bis 2. August haben wir auf Kosten anderer gelebt, danach auf Kosten der zukünftigen Generationen. Die Folgen dieser Übernutzung sind dramatisch.


Selbstverständlich sind Naturschutzprojekte in diesem Zusammenhang extrem wichtig. Sie allein werden aber nicht ausreichen, um den Verlust von biologischer Vielfalt und den Klimawandel aufzuhalten. Wir können uns aber um einen vorbeugenden Natur- und Umweltschutz in dem Sinne bemühen, dass wir unser eigenes Verhalten überprüfen und damit auch Vorbild für andere werden.
Als Anregung möchte ich Ihnen die „Fünf F“ des Welterschöpfungstages vorstellen, die helfen können, den ökologischen Fußabdruck jedes Einzelnen deutlich zu verkleinern:

1) Fliegen – besser nie. Die Lebens-Flugkilometer dramatisch verringern.
2) Weniger Fleisch und tierische Produkte. Die konsumierte Menge tierischer Produkte deutlich verringern, Bio-Landbau, lokale Produkte bevorzugen.
3) Weniger Fahrten mit dem Auto. Die zurückgelegten Strecken deutlich reduzieren, langsamer und nie alleine fahren.
4) Wohnen wie im Fass: weniger Wohnraum und diesen gut dämmen, mehr gemeinsame Nutzung, auf erneuerbare Energien setzen, auf öffentliche Erreichbarkeit achten, bei der Ausstattung auf weniger und langlebige Produkte achten, Wegwerfprodukte meiden…
5) Freude an einem nachhaltigen Lebensstil: das gute Gefühl, weniger auf Kosten anderer zu leben! Dafür mehr Zeit für sich, die Familie und Freunde, mehr Spaß, mehr Wissen, mehr Weisheit, einfach das bessere Leben!

Vieles davon werden Sie sicher schon beherzigen, aber auf den letzten Punkt möchte ich noch einmal besonders hinweisen: Die Freude kann wachsen, gerade wenn man weniger verbraucht! In dem Sinne wünsche ich Ihnen eine besonders freudvolle Zeit. 

Dr. Bernhard Schmidt-Ruhe
Geschäftsführer Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg

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