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Ausgabe 3/2017

Veranstaltungen

von Naturwacht Brandenburg, NABU Brandenburg und Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin e.V.

 

Naturwacht Brandenburg

Naturerleben für Nachtschwärmer - Die Lange Naturwacht-Nacht wandelt auf dunklen Pfaden

Trägt nicht alles, was uns begeistert, die Farbe der Nacht? Ob Novalis damit Recht behält, mögen die Teilnehmer der 9. Langen Naturwacht-Nacht am Wochenende vom 18. bis 20. August und am 26. August selbst erfahren. Eines ist gewiss: Wer sich nachts auf die dunklen Pfade von Brandenburgs Großschutzgebieten begibt, wandert mit offenen Sinnen.
Doch keine Sorge. Die Ranger der Naturwacht geleiten auf insgesamt zwölf Touren ihre Gäste sicheren Pfades durch dunkle Wälder, einen gespenstischen Schlosspark, ins mystische Moor bis hinauf zu den Sternen.
Handwerklich Begabte starten beim beschaulichen Grillabend im Naturpark Dahme-Heideseen mit dem Zimmern von Sommerquartieren für Fledermäuse. Mit Anbruch der Dämmerung können die geschickten Jäger dann bei ihrem spektakulären Beutefang beobachtet werden. Die pfeilschnellen Säuger sind auch Schwerpunkt der Führungen in den Naturparken Barnim, Westhavelland, Märkische Schweiz und im Biosphärenreservat Spreewald. Mit Hilfe der kundigen Ranger kommen Teilnehmer der Langen Naturwacht-Nacht den tollkühnen Blindfliegern ausnahmsweise einmal ganz nah, auch akustisch.
Mitunter geht es zudem recht farbenfroh zu im Grau der Finsternis, wenn sich sonst unbemerkte Nachtschwärmer der scheinbar unwiderstehlichen Anziehungskraft der Lichtfalle ergeben.
Auch in der Stadt erwacht die Natur zu regem Treiben, wenn allerorts die Lichter in den Fenstern erlöschen. Wer sich der Exkursion in Lenzen an der Elbe anschließt, trifft auf Nachtfalter unter Laternen, allerlei Amphibien am Weiher und Fledermäuse am Flutgraben. Auch die Schleiereule verlässt mit Einbruch der Dunkelheit ihr Kirchturmquartier und gleitet lautlos hinaus auf ihren nächtlichen Beutezug.
Geheimnisvoll geht es im Schlosspark Sonnewalde zu. Die Führung im Naturpark Niederlausitzer Landrücken verbindet packende Geschichten zur Schlosshistorie mit einem Streifzug zu deren nachtaktiven Bewohnern.
Für wen es noch etwas mehr Geschichte sein darf, der kann auf der mystischen Floßfahrt ins Moor im Naturpark Uckermärkische Seen bestaunen, was der Moorbohrer über das 7.000-jährige Bestehen des Feuchtbiotops verrät.
Für kleine Forscher und Naturfreunde bietet das Informationszentrum in der Blumberger Mühle bei Angermünde eigens eine nächtliche Kindersafari an.
Es empfiehlt sich, vor Antritt dieser magischen Nachtreisen witterungsgerechte Kleidung, festes Schuhwerk, Taschenlampe und Mückenmittel einzupacken.

 

Diese und viele weitere Termine finden Sie unter: www.naturwacht.de

 


 

NABU Brandenburg

Naturfotografie im herbstlichen Wald - Ein Praxisworkshop

Bevor der Winter mit frostigen Temperaturen das Leben in der Natur auf Sparflamme setzt, lässt es der Herbst noch einmal richtig krachen. Vor allem im Wald, so scheint es, setzt er alles daran, den Waldbesucher mit einem wahren Feuerwerk an Farben zu begeistern. Für viele Fotografen ist der Herbst "die" Jahreszeit. Neben der besonderen Stimmung und dem tollen Farbenspiel wartet eine schier unendliche Formenvielfalt darauf, ins rechte Bild gesetzt zu werden.
Manch Fotografierender ist angesichts der Farben- und Formenvielfalt schlicht überfordert. Was fotografieren? Wie das Gesehene richtig ins Bild setzen? Diese und andere Fragen werden in diesem praxisorientierten Workshop behandelt. Es geht um das „richtige Sehen im Wald“. Motive erkennen, Stimmungen aufnehmen und umsetzen, Bildgestaltung oder aufnahmetechnische Fragen werden einige Themen sein – vor allem aber praktische Übungen.
Der Workshop am 4. November richtet sich an Hobbyfotografen, die über ein gewisses Maß an Grundkenntnissen verfügen und sich speziell mit der Naturfotografie zum Thema Wald beschäftigen möchten. Theoretische Grundlagen zur Technik und Gestaltung werden im Rahmen praktischer Übungen vermittelt.
Der Kurs beginnt im Gemeindezentrum Emstal (bei Lehnin) mit einer kurzen Einführung. Anschließend geht es hinaus, entlang des Emstaler Schlauchs in Richtung Rädel. Im Waldgebiet zwischen Mittelsee und Gohlitzsee zeigt sich der buchendominierte Mischwald in seiner ganzen Schönheit. Mit einer abschließenden Auswertung sowie Bildkritik endet der Workshop wieder an seinem Ausgangspunkt. Die ganztägige Veranstaltung kostet 100 Euro (NABU-Mitglieder 90 Euro).

 

18. NABU-Naturschutztag - Fachtagung zur Artenvielfalt in der Agrarlandschaft

Angesichts des dramatischen Biodiversitätsverlustes in der Agrarlandschaft ist es nur folgerichtig, dieses Thema auf die Agenda unserer diesjährigen Fachtagung am 23. September zu setzen. Doch nicht die Dokumentation des Dramas soll im Mittelpunkt stehen, sondern Beispiele, die zeigen, wie auch naturverträglich gewirtschaftet werden kann. Norbert Schneeweiß (LfU) wird von der Situation der Amphibien in Brandenburg berichten, Prof. Schmitt vom Senckenberg-Institut über das Verschwinden der Insekten. Dr. Zimmer (LELF) wird einen Einblick in die Praxis des Chemieeinsatzes in der Landwirtschaft geben. Weitere Themen sind: Agrarumweltmaßnahmen im Ländervergleich, Agroforst als Alternative, Wildschutzhecken, Umgang mit Flächeneigentum (Evangelische Landeskirche, NABU-Stiftung).

 

Ihr gutes Recht - Veranstaltung zum Rechtsschutz von FFH-Gebieten

Viele ehrenamtliche Naturschützer führen Maßnahmen in Gebieten durch, die durch die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) geschützt sind, werden bei der FFH-Managementplanung beteiligt oder von Landnutzern vor Ort mit dem Thema konfrontiert. Da stellen sich Fragen wie: Was ist in FFH-Gebieten erlaubt, was ist verboten? Unter welchen Bedingungen wird Landnutzung zum Projekt und welche Folgen hat das? Wie verbindlich sind die Managementplanungen? Wann ist eine FFH-Verträglichkeitsprüfung nötig? Welche Rolle spielt die EU-Kommission? Wie weit reicht die Duldungspflicht für Flächeneigentümer? Wie sieht die Verkehrssicherungspflicht in Schutzgebieten aus? Rechtsanwalt Kremer wird diese und andere Fragen am 14.10.2017 von 10 bis 16 Uhr im Potsdamer Haus der Natur klären. Der NABU Brandenburg lädt alle Interessierten zu dieser kostenlosen Veranstaltung ein. Sie ist Teil des im Juni gestarteten Projektes „Lebenswerte NATURA2000 Gebiete – Umweltsensibilisierung für ein gutes Miteinander von Mensch und Natur“ beim NABU Brandenburg.

 

Diese und viele weitere Termine finden Sie unter: www.NABU-Brandenburg.de/Termine

 

 

Naturschtzzentrum Ökowerk Berlin e.V.

„Wald.Berlin.Klima“ mitten im Grunwald

Im Rahmen der IGA 2017 in Berlin findet im Grunewald die Ausstellung „Wald.Berlin.Klima.“ statt. Das Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin bindet diese Ausstellung in verschiedene Veranstaltungen ein, bei denen der Berliner Grunewald erlebt werden kann. Entlang eines rund vier Kilometer langen Rundweges verraten elf Informationsinseln, wie sich die Berliner Wälder an den Klimawandel anpassen lassen. Zahlreiche Sonderinstallationen, Holzstege und Aussichtsplattformen erläutern die aktuelle und nachhaltige Waldwirtschaft. Darüber hinaus bietet die Ausstellung mit vielfältigen Wald- und Landschaftsbildern sowie den Wasserflächen und Mooren, die entlang des Weges zu entdecken sind, auch wunderschöne Naturerlebnisse und Erholung.
Am Sonntag, den 20. August, findet von 13 bis 16 Uhr eine Fahrradexkursion statt, die am Ökowerk endet. Eine Anmeldung ist bis zum 16.08. unter 030 300005-0 erforderlich. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 5 Euro, für Ökowerk-Mitglieder ist sie kostenlos (Dr. Wolfgang Landsberg-Becher).
Weiter geht es am Samstag, den 2. September von 13 bis 17 Uhr mit der Grunewald NaTour von Christian Offer. Der Waldökologe nimmt Sie mit auf eine spannende Forscher-Expeditions-Erlebnis-Tour in die Freilicht-Ausstellung. Die Anmeldung erfolgt über: christian.offer@gmx.de, 030 23929894. Der Beitrag ist bar vor Ort zu entrichten und beträgt für Familien 15 Euro, Erwachsene und Jugendliche 8 Euro, Kinder von 3 bis 14 Jahren 5 Euro. Für Kinder bis 2 Jahre ist die Teilnahme frei.
Am 24. September führt von 14 von 15.30 Uhr Dr. Karin Drong zu Fuß durch die Ausstellung „Wald.Berlin.Klima.“ Der Beitrag für Erwachsene beträgt 4 Euro, für Kinder 3 Euro, für Familien 10 Euro und für Ökowerk-Mitglieder kostenlos.
Alle drei Führungen beginnen am Haupteingangsbereich gegenüber dem Grunewaldturm in der Havelchaussee 61.

 

Ausstellung „Unter der Oberfläche“ in der Waldhalle des Ökowerk

Die Wanderausstellung „Unter der Oberfläche – Bilder aus unserem Wasser“ wird von Sonntag, 22. Oktober bis Sonntag, 5. November 2017 in der Waldhalle auf dem Gelände des Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin e.V. zu sehen sein.
Haben Sie sich schon gefragt, was unter der Oberfläche geschieht, wenn es plätschert, was am anderen Ende von Seerosenblättern zu sehen ist, wie die heimischen Fische leben oder woher die Seegras-Knäuel am Ostseestrand stammen? Die aufwendig produzierte Foto-Ausstellung richtet sich an alle, deren Interesse dem Wasser als Lebensraum gilt, und die wissen wollen, was in den unsichtbaren Weiten unter der Oberfläche vor sich geht. Die Aufnahmen zeigen wildlebende Tiere und Pflanzen in einer unveränderten aquatischen Umgebung. An der Entstehung der Texte waren Wissenschaftler und Experten beteiligt, deren Einschätzungen und Erkenntnisse helfen, die Veränderungen und den heutigen Zustand unserer Oberflächengewässer zu verstehen. 40 Tafeln liefern eine faszinierende Bestandsaufnahme. Sie berichten sowohl über Erfolge als auch über Probleme des Gewässerschutzes. Und sie verraten uns, welche Aufgaben es in der Zukunft noch zu lösen gilt.
An 15 Spots – vom Thüringer Wald bis zur Ostseeküste – wurde in Gewässern getaucht, die alle mindestens drei Meter weit blicken ließen. Lernen Sie eine unbekannte Welt kennen! Tauchen Sie ab unter die Oberfläche! Eine Produktion von Daniel Klaucke Photography und BUND Landesverband Berlin in Kooperation mit dem Institut für Angewandte Gewässerökologie GmbH. Die Vernissage findet am 21.10. um 16 Uhr statt. Sie sind schon jetzt herzlich eingeladen.

 

Diese und viele weitere Termine finden Sie unter: www.oekowerk.de

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