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Liebe Leserinnen und Leser

seit 30 Jahren informiert Sie das naturmagazin über die Natur in der Region Berlin/Brandenburg. Mit einem neuen Auftritt im Web und frischem Layout der Printausgabe möchten wir Sie zu weiteren Naturerlebnissen animieren. Neu ist auch die Kommentarfunktion, die Ihnen von nun an bei jedem Beitrag zur Verfügung steht. Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!
Ihre naturmagazin-Redaktion


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Ausgabe 3/2016

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

30 Jahre Naturmagazin – wir wollten kein Jubelheft, kein Selbstlob auf 50 Seiten, trotzdem lässt sich ein gewisser Stolz auf das Erreichte nicht verhehlen. Stolz, verbunden mit dem Dank an alle Beteiligten, an alle, die daran mitgewirkt haben, dass dieses Magazin heute noch existiert und hoffentlich seinen Beitrag leistet, Menschen für Natur zu interessieren, für die Ereignisse um uns herum zu begeistern. Das Schöne hervorzuheben, ohne das Tragische zu verheimlichen, war und bleibt unser Anliegen. Im Wissen, wie rücksichtslos wir mit unserer umgebenden Natur verfahren, fällt es immer schwerer, noch unbeschwert über diese zu berichten. Ich bin jedoch fest der Meinung, dass wir uns das nicht nehmen lassen sollten, im Gegenteil, nur daraus die Kraft und die Überzeugung schöpfen, uns für den Erhalt und den Schutz der Natur einzusetzen. Und das nicht gegen unsere Mitbürger, sondern unter Einbeziehung möglichst vieler Menschen.


Mariposa, Butterfly, Motilek – dagegen klingt das deutsche "Schmetterling" richtig unromantisch, zeigt aber das allgemeine Interesse an diesen farblich meist so vollkommenen Tieren. In früheren Zeiten genadelt an der Wand und heute in unzähligen Kalendern und Bildbänden verewigt, steht eine Tiergruppe im Mittelpunkt des aktuellen Heftes, die einfach zu beobachten und für jeden erlebbar ist. Das betrifft zumindest das fertige Insekt. Eier , Larven und Puppen sind weniger bekannt, aber Voraussetzung für den Schmetterling. An ihrem Schutz kann jeder von uns mitwirken, der Landwirt, indem er einen Blühstreifen auf seinem Acker einrichtet, der Gartenbesitzer, indem er auch der Bennnessel noch Platz einräumt, der Gemeindearbeiter, indem er nicht jedes Grün sinnlos mit der Motorsense bearbeitet, die Beispiele ließen sich fortsetzen.
Wissen und Handeln im Kleinen wie im Großen, beim Tagpfauenauge und beim Klimawandel, bei Schmetterling und Eisbär, einen kleinen Teil Verantwortung hat jeder von uns.

Reinhard Baier
Geschäftsführer Natur+Text

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