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Liebe Leserinnen und Leser

seit 30 Jahren informiert Sie das naturmagazin über die Natur in der Region Berlin/Brandenburg. Mit einem neuen Auftritt im Web und frischem Layout der Printausgabe möchten wir Sie zu weiteren Naturerlebnissen animieren. Neu ist auch die Kommentarfunktion, die Ihnen von nun an bei jedem Beitrag zur Verfügung steht. Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!
Ihre naturmagazin-Redaktion


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Ausgabe 2/2017

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

mit Ausnahme eines Vorläufers im Nationalpark Bayrischer Wald gibt es den Beruf des Rangers in Deutschland erst seit 1990. Die Frauen und Männer der Naturwacht Brandenburg haben maßgeblich zur Entwicklung des Berufsbildes beigetragen.


Momentan ist die Naturwacht dabei, die naturkundlichen Bestandserfassungen weiter zu systematisieren. Dadurch wird der Kenntnisstand über die Entwicklung der Schutzgüter in den Großschutzgebieten verbessert und die Ranger selbst gewinnen vertieftes naturkundliches Wissen, das sich auch gut für  die Informations- und Bildungsarbeit nutzen lässt.

Es ist heute keine Selbstverständlichkeit, dass sich Kinder für die Natur interessieren. In unseren Junior Ranger-Gruppen arbeiten sie jedoch begeistert mit. Ebenso engagieren sich viele Erwachsene als Freiwillige bei der Naturwacht. Bei der Arbeit mit Kindern und der Zusammenarbeit mit Freiwilligen bestehen viele Kooperationen mit den Naturschutzverbänden.

Neben dem Weiterbildungsberuf des „Geprüften Natur- und Landschaftspflegers“ gibt es als Qualifizierung für Ranger neuerdings auch einen Studienschwerpunkt „Schutzgebietsbetreuung“ innerhalb des Bachelor-Studiums „Landschaftsnutzung  und Naturschutz“ an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde. Das ist ein großer Gewinn und wertet den Ranger-Beruf weiter auf.

Momentan werden in Thüringen und Baden-Württemberg  gerade zahlreiche neue Stellen für die Schutzgebietsbetreuung geschaffen. Hoffen wir, dass die Bedeutung einer hauptamtlichen Schutzgebietsbetreuung für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und als Mittler zwischen Mensch und Natur in unserer Gesellschaft immer mehr erkannt wird.

Manfred Lütkepohl
Leiter der Naturwacht Brandenburg

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