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Liebe Leserinnen und Leser,

seit mehr als 25 Jahren informiert Sie das naturmagazin über die Natur in der Region Berlin/Brandenburg. Mit einem neuen Auftritt im Web und frischem Layout der Printausgabe möchten wir Sie zu weiteren Naturerlebnissen animieren. Neu ist auch die Kommentarfunktion, die Ihnen von nun an bei jedem Beitrag zur Verfügung steht. Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

Ihre naturmagazin-Redaktion


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Ausgabe 2/2014

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Small is beautiful – das vor 30 Jahren mit dem Weltbestsellerpreis ausgezeichnete Buch von Ernst Friedrich Schumacher ist heute aktueller denn je! Schumacher warnte vor den Gefahren eines von Gigantismus geprägten Industriesystems und vor einem Wachstum um jeden Preis. Fast vier Jahrzehnte später macht eine am Weltmarkt orientierte und von Brüssel diktierte Agrarpolitik der bäuerlichen Landwirtschaft den Garaus. Eine intensive Landwirtschaft mit industrieller Massentierhaltung bestimmt immer mehr das Bild.

Eine Massentierhaltung, die geprägt ist durch ortsfremde Großinvestoren, globale Futterbeschaffung, den Einsatz von Tierarzneimitteln, gigantische Stickstoffeinträge in unsere sowieso schon geschundenen Böden und Gewässer und durch das unendliche Leid der Tiere.
In Deutschland werden bereits große Überschüsse an Schweine- und Hühnerfleisch produziert, die zu Billigpreisen unter anderem nach Afrika abgestoßen werden. Mit den Massentierhaltungsanlagen entstehen keine regionalen Wertschöpfungsketten und nur wenige Arbeitsplätze, die Kommunen erzielen meist keine zusätzlichen Gewerbesteuereinnahmen. Touristische Aktivitäten werden ad absurdum geführt.
Vor diesem Hintergrund will die Volksinitiative „Stoppt Massentierhaltung“, ein Bündnis aus über 40 Verbänden, diese Fehlentwicklung stoppen und die Landesregierung zu einem Kurswechsel bewegen. Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift dieses Vorhaben. Weitere Informationen finden Sie unter www.agrarwen.de
Der NABU Brandenburg wird darüber hinaus im Vorfeld der Landtagswahl die einzelnen Parteien mit dem Thema Massentierhaltung konfrontieren.
Letztendlich sind wir alle durch unseren Fleischkonsum mit verantwortlich dafür, welche Art der Tierhaltung langfristig den Markt bestimmen wird.

Ihr
Dr. Werner Kratz
2. Vorsitzender NABU Brandenburg

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